Donnerstag, 13. Juni 2019

Rey'engyaìri Mehey amip | Zwei neue Gesichter

Schon seit einiger Zeit leben Etstu und Surew bei uns im Clan. Während Etstu vom Himmel herab mitten in unseren See fiel, weil er vom Ikran seines Vaters gefallen war, versuchte sich Surew auf eine schon beinahe hinterlistige Art Zugang zu unserem Lager zu verschaffen.
Beide sind noch sehr jung und haben manchmal so ihre Eigenarten und ich werde es sicherlich nicht alleine schaffen, ihnen manche Dinge zu erklären oder beizubringen.

Mittwoch, 12. Juni 2019

Ayli'u sngä'itsengä | Einleitung zum Charakter Surew [ Na'vi & Deutsch ]


Larmu trr apxey tìsopä a fpi fwa slu inanyunay. Serop oe sa’semhu ulte sim kelkurofa sawtuteyä, fte mefo tsivun kivar oeru fya’ot a inan. Tsatrro tsakem soli.

Sonntag, 7. April 2019

Oeyä Mesa’nok amip – Meine zwei neuen Mütter

Wieder einmal machte ich mich auf den Weg trockenes Holz für das Clanfeuer zu suchen.
Es waren in der Zwischenzeit schon einige Tage vergangen als Sey mir meine erste richtige Aufgabe übertrug. Nun stand ich aber vor dem Dilemma: Im Wirkungsbereich des Lagers legte mir der Wald keine frischen Hölzer mehr vor die Füße  und weiter weg dufte ich nicht gehen. Schließlich bot Sey’syu, die Tsamsiyu (Kriegerin) ist mir eine erleichternde Lösung an. Unweit des kleinen Lagers am See verbarg sich eine Felsspalte, welche in einen kleinen Felskrater mündete. Sey’syu führte mich dort hin und zeigte mir mehrere Bündel Holz, welche an den Ästen der Bäume hingen. Sie erklärte daraufhin, welch praktischen Nutzen es hat Brennholz so aufzubewahren und zu trocknen. Es ist natürlich Sinnvoll und hilf mir dadurch auch sehr, nicht selbst in dem Wald gehen zu müssen. Da es die Saronyu (Jäger) eh taten und selbst bei einer misslungenen Jagd dennoch wichtige Dinge für den Clan aus den Wald holten und sei es Holz für die Waffenherstellung oder als Brennholz.

Fya'o Na'viyä (hapxì amuve) - Der Weg des Volkes (2. Teil)


Nachdem Kxìrya mich vom See zurück ins Lager der Rey’engya gebracht hatte, verstand ich erst langsam wie sinnlos meine Aktion war. Was half es mir ‘wegzurennen‘? Genau... nichts.
Trotz dieser ersten Einsicht viel es mir dennoch nicht einfacher.

Sonntag, 12. August 2018

Txum kilvanä / Flussgift [2]

Hapxì amuve
(2. Teil)

Ich spüre etwas kaltes und beginne zu frieren. Etwas unsagbar kaltes scheint meinen ganzen Körper zu umgeben, doch ich bin nicht in der Lage zu erkennen, was es ist. Viel zu stark ist die Müdigkeit in mir, der Drang, der Wunsch zu schlafen. Doch irgendetwas hält mich zugleich auch davon ab, einzuschlafen. Es ist eine Art unsichtbare Wand, die mich daran hindert, meinen Weg fortzusetzen.